Code of Conduct (Verhaltenskodex)
Ob am LLOYD-Stammsitz in Sulingen oder an den internationalen Produktionsstandorten – die Einhaltung von Sozialstandards ist eine
weltweite Herausforderung. Bei der internationalen Vergabe von Produktionsaufträgen hat LLOYD nicht nur die Qualitäts-, sondern auch
die Sozialstandards im Blick. Gerade für die Produktion in Entwicklungs- und Schwellenländern ist das ein wichtiges Thema. Ein Code of
Conduct verpflichtet die Lieferanten schriftlich auf bestimmte Sozialstandards. Die Einhaltung dieser Regelungen lässt LLOYD
durch unabhängige Prüfer und Mitarbeiter vor Ort inspizieren.
LLOYD beteiligt sich in diesem Rahmen sowohl an einem Projekt der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels, als auch auf europäischer Ebene an der Business Social Compliance Initiative (BSCI) der Foreign Trade Association. Das BSCI-Programm ist von der zuständigen EU-Komission anerkannt und hat sich das Ziel gesetzt, anerkannte Sozialstandards in Zuliefererbetrieben einzuführen und zu kontrollieren. Die Unabhängigkeit der Initiative wird durch die Begleitung staatlicher und nichtstaatlicher Partner gesichert.
Der Code of Conduct verbietet zum Beispiel Kinder- oder Zwangsarbeit, untersagt Diskriminierung jeglicher Art, etwa wegen Rasse, Geschlecht
oder politischer Einstellung, und regelt Fragen, welche regelmäßige Arbeitszeit pro Woche höchstens zulässig ist (48 Stunden) oder welche
Vergütung zu zahlen ist: "Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass zumindest der gesetzlich vorgegebene Mindestlohn gezahlt wird und dass
der gezahlte Lohn genügt, die Grundbedürfnisse der Mitarbeiter abzudecken."
Code of Conduct (PDF, 37,9 kB)
Qualitätsmanagement
Die Themen Qualität und kontinuierliche Entwicklung von Prozessen nehmen im Unternehmen LLOYD zentrale Rollen ein. Vor einigen Jahren hat
sich LLOYD daher auch dem aufwendigen Zertifizierungsprozess der "Europäischen Norm ISO 9001" unterzogen. Dieses hoch komplexe Verfahren
bedeutet, vereinfacht ausgedrückt, dass alle Prozesse und Vorgehensweisen nachvollziehbar für Dritte dokumentiert werden. In der Sprache
der Wirtschaftswissenschaft stellt die ISO 9001 Qualitätsmanagement fest. In der Praxis wird durch die Einhaltung der definierten
Prozesse beispielsweise gewährleistet, dass im Falle eines Problems bei einem bestimmten Produkt sofort nachvollzogen werden kann, welche
Charge eines Vorprodukts dort verarbeitet worden ist, um die entsprechenden Schritte einzuleiten.
Im Zuge der Zertifizierung stehen praktisch sämtliche Vorgehensweisen auf dem Prüfstand: So wurde etwa bereits im Vorfeld die in der
Schuhindustrie nach wie vor weit verbreitete Akkordarbeit durch Teamarbeit ersetzt.